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3-Sterne Hotel und 4-Sterne Aparthotel Almrösl in Hüttschlag im Großarltal, dem Tal der Almen, Österreich
Hüttschlag - Großarl
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Sommerurlaub im Großarltal, dem Tal der Almen

Hotel Almrösl

Den Bergen ganz nah.
Bauernherbst
27.08.2016 - Saisonende
Bauernherbst im Großarlatatal
Fliegenfischen
01.05.2016  - 30.09.2016
Fliegenfischen in Großarltal
Advent Pauschale
25.11.2016 - 18.12.2016
Salzburger Bergadvent
Weihnachten in den Bergen
19.12.2016 - 26.12.2016
Stimmungsvolle Weihnachten erleben
Familien Pauschalen
08.01.2017 - Saisonende 2017
Tolle Familienpauschalen
3 Tage Pulverschnee
07.01.2017 - 04.02.2017
18.03.2017 - Saisonende 2017
Pulverschnee vom Feinsten
7 Tage Pulverschnee
07.01.2017 - 04.02.2017
18.03.2017 - Saisonende 2017
Pulberschnee vom Feinsten
Gesundheits-pauschale
Sonntag, 28.08. - 03.09.2016
Sonntag, 04.09. - 10.09.2016
Almsommer
02.07.2016 - 27.08.2016
Almsommer in Hüttschlag
Familien Pauschalen
15.05.2016  - Saisonende
Familienurlaub in Hüttschlag im Großarltal
Lady Skiwoche
25.03.2017 - 01.04.2017
Ladyskiwoche im Großarltal erleben
„Fliegenfischen“ im Großarltal, Österreich
Das absolute Hobby von unserem Chef „Franz“. Er ist immer, wenn er sich mal von der Arbeit eine kurze Auszeit nimmt, irgendwo auf der hoteleigenen nahezu 30 km langen Fliegenfischer Strecke (fly fishing only) anzutreffen. Lassen Sie uns das einzigartige Fliegenfischerrevier erkunden und machen wir einen Reise wie ein Fisch, vom Ursprung bis zur Reviergrenze, weit unterhalb von Großarl.
Junge Großarler AcheFliegenfischer am Ötzelsee
Das Gewässer ist so vielfältig und abwechslungsreich wie nur selten! Die Großarler Ache (mehrere Quellbäche) entspringen am Alpen-Hauptkamm ganz hinten im Tal. Hier ist die Kernzone des Nationalparks „Hohe Tauern“. Durch das wildromantische „Schödertal“ heraus vereinen sich mehrere kleine Seitenbäche und werden dann 500 m oberhalb des "Ötzelsees" zur Großarler Ache. Glas-(Schnaps)-klares Wasser, in total unberührter Natur, mit enorm viel Sauerstoff angereichert, ergeben den besten und idealen Lebensraum für die Familie der „Salmoniden“.

Hier sind wir zu Hause – hier dürfen unser Hausgäste zum Fliegenfischen gehen. Die Lizenzen werden fast ausnahmslos nur an Hotelgäste abgeben.
Franz Zraunig mit einem prächtigen FangTraumhafte Fliegenfisch-Gewässer
Mäanderartig fließt nun die junge Großarler Ache ganz gemächlich und ruhig über mehrere Kilometer heraus ins Tal zu den ersten ständig bewohnten Bauernhöfen und Häusern im hinteren Großarltal im Bereich der Gemeinde Hüttschlag-See. Am Ende dieser Strecke wird der junge Gebirgsbach etwas schneller, um sich dann zum erstenmal mit dem Seitenbach aus den "Kreealmen" zu vereinen. Die Seitenbachstrecke (ca. 300 -400 m) bis zum gewaltigen Kreealmwasserfall hinauf ist eine beliebte Abwechslung zum Fischen am Hauptbach. Es gibt noch viele solche Seitenbach- Einflussbereiche am Revier vom Hotel Almrösl (Glettenalmbach, Hubalmbach, Toferalmbach, Bachalmbach, Aigenalmbach etc.). Diese Bäche wurden im Zuge von Wildbachverbauungsmaßnahmen alle beispielgebend renaturiert und bieten nun den Fischen wieder die Möglichkeit ungehindert in die Seitenbäche zu ihren Laichgebieten aufzusteigen.
Mäanderstrecke Hüttschlag See
Quellflussbereich Kinderstuben im Talschluss
Saibling aus dem Ötzelsee
Blumenwiese Stockham mit Keeskogel Beeindruckener Kreealmwasserfall
Zurück an den Hauptbach! Wir erreichen  nun das Gebiet vom "Stockham Bauern". Dieser Talkessel bietet einen einmaligen Ausblick auf die Bergwelt der Hohen Tauern. Diese Berggipfel, um die 3000 m hoch, speisen ja unsere Ache. Wasser gibt es hier ausreichend.

Hier befindet sich  auch das Museum der Nationalparkgemeinde Hüttschlag. Der Besuch der Museumseinrichtung, die sich das Thema "Almen im Nationalpark Hohe Tauern Salzburg" zum Thema gemacht hat, lohnt sich auf alle Fälle.

Im Talschluss gibt es auch zwei Gasthäuser, wo ja auch der Fischer einmal Einkehr machen kann. Die öffentliche Straße endet hier am Parkplatz in Hüttschlag Stockham. Der öffentliche Bus verkehrt bis hierhin, was auch somit heißt, dass hier die offizielle Straße endet. Die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straße, von hier bis zum Ötzelsee, dürfen unsere Fischergäste vom Hotel Almrösl mit einer speziellen Einfahrtsgenehmigung befahren.
Schöne BachforelleWildgewachsene Bachforelle
Der Streckenbereich vom Museum flussabwärts bis zur Maurachkapelle ist ein eher ruhig fließender Bereich mit vielen großen Störsteinen  und damit verbunden Hinterspülungen. Dieser besonders schöne Bereich unserer Strecke hat leichten bis mittleren Bewuchs an den Ufern. Die umliegenden Wiesen, im Großarltal ist die Landwirtschaft auf Milch und Viehwirtschaft ausgerichtet und damit verbunden gibt es auch keine chemischen Düngerverwendungen, tun ihr übriges dazu. Das Nahrungsangebot für die Fische ist besonders hoch und daher gibt es dort auch viele Fische die überlistet werden wollen.

Die Bachforelle ist der meistverbreitete Fisch bei uns im Bach. Exemplare bis zu etwas mehr als sogar 4 kg und knapp über 70 cm konnten wir schon mehrfach überlisten. Der letzte Sommer war besonders sensationell, da gingen unseren Gästen vier Forellen mit mehr als 3,5 kg an den Köder. Gefangen wurden sie vorwiegen nach stärkeren Regenfällen (viel Einspühlungsnahrung im Bach) mit Nymphen, Wooly Bugger und Trockenfliegenexpemplaren. Rehhaarimitate in unterschiedlichen Hackengrößen sind besonders fängig.
vielfälltige Streckenabschnitte
Wasserwalzen
Wasserfall Hüttschlag
Dicker BrummerAlles wird von den Fischen verspeist
Nun sind wir an einem schnellen und sehr natürlichen Bereich am Bach unterwegs. Von  der "Maurachkapell" nach der Einmündung des Klettenalmbaches geht es flott zur Sache. Eine gute Sonnebrille ist hier ein Muss. Vergiss nie, dass der Fisch dich viel früher sieht und spürt als du ihn zu sehen bekommst! Also Neugierde passt hier absolut nicht! Instinkt und Gefühl zählen hier. Wie sagen die Lehrmeister: "Hinter jedem Stein kann ein Fisch stecken". Also konzentriere dich darauf, werfe sauber und bewege dich am und im Bach wie ein Fuchs.

Weiter geht’s hinaus Richtung Karteis, wo dann der Bach direkt neben der Straße fließt. In der "Auweil", am Ufer starker Bewuchs säumt, gibt es mehrere große Wasserwalzen. Wenn man Glück hat, fängt man in diesen Buhnen die quer zum Bach eingebaut wurden, immer wieder 50er Forellen. Weiter geht’s Richtung "Wolfau". Hier gibt’s ein paar lange große Züge wo am Ende wieder eine ganze Kolonne Fische in unterschiedlicher Größe steht. Die Pyramide stimmt im Fischwasser, groß und klein, bunt gemischt, alle Jahrgänge sind anzutreffen. Und alles schöne, "pumperlgesunde" heimische Fische. Fischerherz was ist willst du mehr?
Seitenbach aus der HubalmAufmagaziniert
Nun geht's Richtung Hüttschlag, dort im Ort ist ja auch unser Basecamp. Der Hubalmbach, eins der größten Seitentäler hat sich mit der Großarler Ache inzwischen getroffen. Oberhalb von Hüttschlag, mehrere lange Kurven mit großen Wasserbausteinen die wild aufgeschlichtet sind und so in den Löchern ideale Rückzugsgebiete für die Fische geben. Da gilt es sie heraus zu locken!

Direkt in Hüttschlag kommt der Reitalmbach dazu. Nun haben wir den Staubereich mit einem Einleitungskraftwerk. Dieses Kraftwerk wurde nach neusten Erkenntnissen der Wasserrahmenrichtlinien geplant und auch umgesetzt. Vorbildliche Fischtreppe, die auch wirklich funktioniert. Der Staubereich, die Wassertiefe ist bis zu gut 1,5 m,  bietet unmittelbar nach dem Einmünden des Reitalmbachs natürlich einen riesigen Pool, in dem eine Menge von Fischen wohnt. Bachforellen, Saiblinge und wenn man Glück hat kommt auch mal eine Äsche hoch. Diese stehen gerne so 100 Meter von dem Stau in einer langgezogenen Kurve unmittelbar unterhalb eines alten Bauerngehöftes.
In der Ausleitungsstrecke muss man den ersten Kilometer, bis wieder ein großer Seitenbach aus der Tofernalm kommt, sehr vorsichtig fischen. Weniger Wasser heißt aber nicht unbedingt einfacheres  Fischen. Ganz im Gegenteil hier ist wirklich an den langen Zügen absolute Feinfühligkeit angesagt.

Ca. 2 km flussabwärts von Hüttschlag kommt die Schlucht am "Oflegg". Bei günstigen Bedingung kann man diese von unten her (ca. 1,2 km lang) durchfischen. Der Autor beschreibt hier die Strecke für die Gäste bewusst flussabwärts - vom Ursprung bis zur Reviergrenze unterhalb von Großarl – Fischen geht aber selbstverständlich immer flussaufwärts. Die Schlucht bietet alle Möglichkeiten und Variationen der Gebirgsbachfischerei. Große Dümpfe mit tiefen Löchern, Rieselstrecken am Ausgang der langen Züge und wildrauschendes Wasser. Hier ist die Herausforderung an Mann und Material am größten!
Schlucht
Achtung Fisch
Lebensfisch?
ÄscheHin und wieder gibt es auch ein Festmahl
Nun kommt man am Ausgang der Schlucht am Heimathof "Kösslerhäusl" vorbei. Zuerst naturbelassenes Bachbett, dann fließt die Ache mehrere Kilometer zwischen Großarl und Hüttschlag direkt neben der Landesstraße. Inzwischen ist das Wasser auch aus der Ausleitungsstreck vom Kraftwerk Ofleck wieder in den Hauptbach eingeleitet. Die Uferverbauten und Befestigungen hat man nicht abgeschleckt ausgefertigt, sondern man hat immer wieder große, grobe Störsteine und mehrere Tonnen schwere Wasserbausteine eingebracht. So bietet sich auch hier ausreichend Lebensraum für die Fische. Kein Wunder, dass gerade hier in diesen Abschnitten auch immer wieder besonders große Fische gefangen werden.

Mehrere Seitenbäche (aus der Bachalm, Aigenalm) münden nun in die Großarler Ache. Diese Bereiche sind immer wieder Hotspots, da hier - wie ja bekannt - auch besondere Bedingungen herrschen. Wir  kommen nun so ca. 2 km oberhalb von Großarl zu dem großen renaturierten Bereich an der Ache. Beim Sägewerk hat man die Ache wieder weit verbreitert und für eventuelle Hochwässer natürliche Rückstauräume geschaffen.

Als Fischer darf ich sagen, dass die Baumaßnahmen (vor 10 Jahren)  hier enorm waren. Aus heutiger Sicht hat es sich absolut gelohnt diese Tätigkeiten vorzunehmen. Zum einen ist nun ein enormer Schutz des Ortes Großarl bei Hochwässern gegeben, und die weiten Bereiche der Ache sogar mit Inseln im Bachbett  sind nun super Lebensräume für unsere Salmoniden geworden. Die langen Züge - und dass hier im unteren Bereich unseres Revieres, wo bedingt durch die Einmündung der vielen Seitenbäche auch immer viel Wasser ist - wissen die Äschen-Kolonien besonders zu schätzen. Gerne stehen sie hier in Reih und Glied im Bach.
Fischen entlang der Großarler AcheFischgewässer im Ellmautal
Vorbei geht’s nun im Bereich der Ortseinfahrt Großarl Süd bis zur Einmündung des Elmaubaches aus dem gleichnamigen Tal, welches das flächenmäßig größte Seitental ist. Diese Strecke ins Elmautal gehört auch zu unserem Fischereigewässer und hat eine Länge von nahezu 4 km. Sie kann nahezu zur Gänze von unten bis oben fast zur Gänze befischt werden. Hier kannst du die Kenntnisse der  Gebirgsbachfischerei komplettieren.

Die letzten 1,5 Kilometer des Reviers können absolut interessant sein. Tiefe, große Löcher und auch der schnell fließender Bach rufen zur Vorsicht! Hier stehen die größten Fische im Tal. Ab der Brücke Unterbergkreuzung bis Einlaufwehr am Revierende unterhalb von Großarl. Da kann die bisherige Rekordforelle, gefangen von einem Fischerfreund aus der Schweiz, gedopt werden. Wer weiß, vielleicht sind ausgerechnet sie der "Petrijünger der hier dann Geschichte" schreibt.
 
Petri Heil
Euer Wirt
Franz Zraunig
Grossarl
Hüttschlag
Wildwasserverbau